Rondo - Das Klassik & Jazz Magazin
(26.11.2011)
Rezensionen über die CD "Giovanni Bassan: Amor sacro – Amor profano" des Capricornus Ensemble
... Wunderbar mischt sich die gerade geführte, angenehm timbrierte Stimme
Monika Mauchs mit dem Bläserklang der „Capricornus“-Musiker, der schon
für sich genommen ein Muster an kultivierter Ensembledisziplin ist. Eine
überaus reizvolle CD, die zusätzlich einen hohen „Informationswert“ hat.
... Die CD ist eine Bereicherung für das ansonsten erfreulich breite Spektrum von Aufnahmen frühbarocker italienischer Musik.
Homburger Kammermusiktage 2011
(Saarbrücker Zeitung, 27.06.2011)
... Noch komplizierter ging es im Concertino für Posaune und Streichquartett
des Schweizers Daniel Schnyder (geboren 1961) zu. Was der Posaunist
Henning Wiegräbe in dem ihm zugeschriebenen Auftragswerk mit seinen
komplexen rhythmischen Schichtungen an Klangfarben mit und ohne Dämpfer
sowie in hoch virtuosen Soli hervorzauberte, war unglaublich. ...
MUSIC IN DRUMCLIFFE
(The Irish Times, 04.05.2011)
...
The German trombonist Henning Wiegräbe provided one of the festval
hightlights in his performance of Swedish composer Folke Rabe's Basta, a virtuoso showpiece which transcends the trombone's monodic limitation by having the perfomer sing and play at the same time.
KONZERT MIT DEM BUNESJUGENDORCHESTER
(Kölner Stadtanzeiger, 11.01.2011)
... Eine Uraufführung gab es in der Mitte - das Concerto grosso für
Klarinette, Trompete, Posaune und Orchester aus der Feder des
Schweizers Daniel Schnyder. Das ist ein pralles, saftiges,
ereignisreiches Werk, in dem die Instrumente auch mal vergnüglich
quitschen, quaken und grunzen dürfen. Die schweren Soloparts versahen
diesmal hochkarätige altgediente Profis: Wolfgang Bauer, Martin
Spangenberg und Henning Wiegräbe. Seine Potenz stellt das
Bundesjugendorchester allerdings auch hier unter Beweis - als
klangprächtiger und trotzdem zur Selbstbescheidung fähiger Begleiter.
...
und dem am bestens bekannten Henning Wiegräbe an der - ungemein nobel
und klangschön geblasenen - Posaune agierten vorzügliche, ungemein
engagierte Solisten.
(Schwäbische Post, 03.01.2011)
Damit nicht genug der Kreativität.
Milhauds Posaunen-Concertino "L'Hiver" (Der Winter) erlaubte dem
Solisten ein wahres Farbgemälde von unterschiedlichen Klängen, auch mit
Dämpfer. Der edle Klang des Instruments, makellose Linienführung bei
perfektem Ansatz und ein gewaltiger Tonumfang bescherten das nächste
Kabinettstück, von den Streichern wunderschön begleitet...
HAMBACHER MUSIKFEST 2010
(Die Rheinpfalz)
...ein erfrischender Einstieg für das Publikum und für den brillant auftrumpfenden Neustadter und international zu Ehren gekommenen Posaunenvirtuosen Henning Wiegräbe.
Wer Wiegräbe schon öfter gehört hat, weiß, dass seine herausragenden Erfolge als Musiker unter anderem auf seine geradezu spielerische Souveränität im Umgang mit Klangfarben beruhen. Schnyders Solo-Part ist entsprechend klangexperimentell angelegt, und wahrscheinlich gibt es wenig Posaunisten, die in der Lage sind, den enormen technischen Herausforderungen gerecht zu werden.
Ein Löwenanteil am großen Erfolg des 14. Hambacher Musikfestes geht auf das Konto des Neustadters Henning Wiegräbe.
FÜSSEN
(06.09.2009)
Eine Uraufführung zum Abheben
Vielsaitig - Zwei Quartette und der Posaunist Henning Wiegräbe begeistern in der Segelflughalle
...Zuhörer erlebten ein Crossover- Konzert, das Klassik- und Jazzfans gleichermaßen mitriss...
...In gekonnter Weise waren Jazz- und Klassikelemente gemischt. Der Künstler changierte mit beeindruckendem Duktus der Tonführung so elegant, dass das Grenzgängertum kaum mehr bemerkbar war. Die Schönheiten der teilweise feierlichen, hymnischen, und auch lyrisch-beruhigenden Passagen lotete er genussvoll aus.
Dabei zeigte er sich als Meister dynamischer Schattierungen. Kraftvoll, bewegt und entschlossen waren die tänzerischen Abschnitte mit einer variablen Skala der Tongebung......Das Bild des «Jet-Set-Lives» erschloss sich im Zusammenspiel mit Henning im Stück «Eddie Who». Der Posaunist glänzte in der Wiedergabe von «Reflective Mood». Einfühlungsvermögen, Kraft, Inspiration und Farbigkeit im hervorragenden Zusammenwirken der Ensembles und des Solisten überzeugten bei der Wiedergabe von «Adagio» und der Blue-Suite «Seven to Heaven».
...Das Publikum zeigte sich begeistert und gab Riesenbeifall.